UN Women begrüßt die Verabschiedung des Gender-Aktionsplans von Belém und fordert dessen wirksame Umsetzung

Belém, Brasilien: UN Women begrüßt die Ergebnisse der COP30 und insbesondere die Verabschiedung des Gender-Aktionsplans von Belém (GAP) als einen Handlungsfahrplan für die kommenden neun Jahre.

Dies ist ein entscheidender Schritt nach vorn, der die Gleichstellung der Geschlechter im Zentrum der Klimaagenda erhält, und grundlegend dafür ist, greifbare Ergebnisse für alle Frauen und Mädchen zu erzielen, die an vorderster Front der Klimakrise stehen.

Der Beschluss führt wichtige Elemente ein, darunter zu Gesundheit, Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie Schutzmechanismen für Umweltschützerinnen, zu Sorgearbeit, menschenwürdiger Arbeit und hochwertigen Arbeitsplätzen sowie zu sozial gerechten Übergängen. Er umfasst außerdem die Anerkennung intersektionaler Faktoren, die die Lebensrealitäten von Frauen mit Behinderungen, indigener Frauen, Frauen aus ländlichen und abgelegenen Regionen sowie Frauen und Mädchen afrikanischer Abstammung prägen.

Um den Erfolg des GAP sicherzustellen, ist es entscheidend, dass seine Umsetzung fest in menschenrechtlichen Prinzipien verankert ist, mit angemessenen und klar definierten Bestimmungen zu den Mitteln der Umsetzung, einschließlich Finanzierung, Technologie und Kapazitätsaufbau.

„UN Women steht bereit, mit allen Vertragsparteien und relevanten Akteurinnen und Akteuren zusammenzuarbeiten, um bestehende Lücken zu schließen, sodass der Gender-Aktionsplan zu einem Instrument für eine inklusive, wirksame und nachhaltige Umsetzung geschlechtergerechter Klimaschutzmaßnahmen wird, von denen Frauen und Mädchen in all ihrer Vielfalt profitieren“, sagte Sarah Hendriks, Direktorin der Abteilung für Politik, Programme und zwischenstaatliche Zusammenarbeit bei UN Women.