In einer Pressemeldung vom 30.01.2020 fordert die Vorsitzende des Frauenrechtsausschusses Evelyn Regner die endgültige Schließung des Gender Pay Gaps: „Trotz des in der EU geltenden Verbots, dass Frauen für die gleiche Arbeit unterschiedlich bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen, verdienen Frauen im EU-Schnitt noch immer durchschnittlich 16 Prozent weniger als Männer. Diese Lohnungleichheit zieht sich ein ganzes Leben durch und gipfelt oft in einer alarmierend hohen weiblichen Altersarmut. Denn der Unterschied zwischen den Pensionen ist mit 40 Prozent noch höher. Das ist und bleibt inakzeptabel. Ohne ökonomische Unabhängigkeit ist es für Frauen schwer, ein wirklich selbstbestimmtes Leben zu führen. Deshalb erwarten wir von der EU-Kommission ein hohes Maß an Verbindlichkeit, um den Gender Pay Gap endlich zu schließen. Das ist Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, hier müssen wir die Mitgliedstaaten endlich in die Verantwortung nehmen.“

Das EU-Parlament stimmte aus diesen Gründen am vergangenen Freitag über eine Resolution zum Gender Pay Gap ab.

Die vollständige Presseaussendung können Sie hier nachlesen: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200130_OTS0137/regner-gender-pay-gap-endlich-schliessen

 

Auch UN Women macht immer wieder auf diese Diskriminierung aufmerksam und widmete dem Thema bereits 2017 die CSW61. Doch der Gender Pay Gap ist nachwievor aktuell – die hartnäckige Ungleichheit der Durchschnittslöhne zwischen Männern und Frauen besteht in allen Ländern und in allen Sektoren fort.

Mehr dazu finden Sie unter: https://www.unwomen.org/en/news/in-focus/csw61/equal-pay