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Press Statement: Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban: Die Normalisierung der Ausgrenzung von Frauen und Mädchen in Afghanistan
Ein halbes Jahrzehnt nach der Machtübernahme der Taliban im August 2021 hat Afghanistan die Rechte der Hälfte seiner Bevölkerung systematisch abgebaut – ein weltweit einzigartiger Fall ohne Beispiel in der modernen Welt.
Press Statement: Fünf Gründe, warum Investitionen in die Care-Ökonomie zu den transformativsten Investitionen unserer Zeit gehören
Care-Arbeit bildet das unsichtbare Fundament jeder Wirtschaft und Gesellschaft. Investitionen in starke Care-Systeme schaffen menschenwürdige Arbeitsplätze, fördern wirtschaftlichen Wohlstand, stärken die Gleichstellung der Geschlechter, schützen Menschenrechte und machen Gesellschaften widerstandsfähiger. UN Women setzt sich dafür ein, die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit zulasten von Frauen und Mädchen zu verringern und Care-Systeme aufzubauen, die allen zugutekommen.
Press Statement: KI schreibt die Realität für Milliarden Menschen bereits neu. Doch sie stellt Frauen falsch dar.
Eine Studie zu 133 KI-Systemen ergab, dass 44% geschlechtsspezifische Verzerrungen aufweisen und 26% sowohl geschlechts- als auch rassismusbezogene Vorurteile reproduzieren. Gleichzeitig setzen derzeit nur 51% der Marketingfachleute auf menschliche Kontrolle, um KI-generierte Inhalte vor ihrer Veröffentlichung zu überprüfen. Im Vorfeld des Globalen Dialogs der Vereinten Nationen zur Regulierung Künstlicher Intelligenz (6.–7. Juli) sowie des AI for Good Global Summit (7.–10. Juli) in Genf zeigt UN Women auf, was auf dem Spiel steht – und was sich ändern muss, um eine geschlechtergerechte digitale Zukunft zu schaffen.
Press Statement: Warum die Männer-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine Chance für die Gleichstellung der Geschlechter ist
Die Männer-Weltmeisterschaft 2026 wird voraussichtlich mehr globale Aufmerksamkeit auf sich ziehen als jedes andere Ereignis. Doch das Spiel, das die Welt bewegt, bleibt in seinen Grundstrukturen ungleich. Jede Weltmeisterschaft bietet die Chance, das zu ändern.
Press Statement: Stellungnahme von UN Women Afghanistan zum Dekret Nr. 18 der De-facto-Behörden
Während Afghanistan sich dem fünften Jahrestag der Machtübernahme durch die Taliban nähert, gibt dieses jüngste Dekret, das am 14. Mai 2026 vom De-facto-Justizministerium veröffentlicht wurde, neue Regelungen für die Trennung von Ehepartnern vor. Es wirft ernste Bedenken hinsichtlich Kinderehen und der Zustimmung von Frauen zur Ehe auf.
Press Release: Zahl der Anzeigen wegen Online-Gewalt gegen Journalistinnen seit 2020 verdoppelt – Jede vierte Betroffene leidet unter Angststörungen oder Depressionen
Laut einer neuen Analyse von UN Women zensiert sich fast die Hälfte aller Journalistinnen aus Angst vor Online-Gewalt in sozialen Medien selbst. 22% geben an, sich auch in ihrer journalistischen Arbeit selbst einzuschränken.
Press Release: Mehr als 38.000 Frauen und Mädchen wurden zwischen Oktober 2023 und Dezember 2025 in Gaza getötet
Sechs Monate nach der Waffenruhe und angesichts neuer regionaler Entwicklungen, die die internationale Aufmerksamkeit verschieben, warnt UN Women, dass Frauen und Mädchen in Gaza weiterhin einem hohen Risiko ausgesetzt sind. Die Organisation ruft zur Einhaltung der Waffenruhe und des Völkerrechts sowie zum Schutz von Frauen und Mädchen und zu ungehinderter humanitärer Hilfe in großem Umfang auf.
Press Release: Sudans Krieg gegen Frauen – Anzahl der Menschen mit Bedarf an Unterstützung nach sexualisierter Gewalt vervierfacht sich und der Missbrauch von Frauen und Mädchen wird drei Jahre nach Kriegsbeginn zur systematischen Kriegsstrategie
Während der Krieg im Sudan in sein viertes Jahr geht und sexualisierte Gewalt zu seinen prägendsten Merkmalen gehört, fordert UN Women den Schutz aller Frauen und Mädchen, Rechenschaftspflicht für Täter sowie eine deutliche Aufstockung der finanziellen Mittel für von Frauen geführte Organisationen an vorderster Front.
Erklärung von UN Women zu den Auswirkungen der jüngsten militärischen Eskalation im Nahen Osten auf Frauen und Mädchen
GENF/KAIRO/BANGKOK (Stand: 10. April 2026): UN Women begrüßt gemeinsam mit dem Generalsekretär die Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe durch die Vereinigten Staaten und den Iran [1] und äußert zugleich große Besorgnis über die Welle israelischer Angriffe im Libanon. Berichten zufolge wurden allein in dieser Woche Hunderte Menschen getötet oder verletzt, darunter Frauen und Mädchen [2]. UN Women bekräftigt den Aufruf zu einem dauerhaften und gerechten Frieden in der Region, der die Rechte, Sicherheit und Würde aller Frauen und Mädchen wahrt.