SPENDEN FÜR ZA'ATARI

 

Gemeinsam mit UN Women Projekte im Flüchtlingscamp Za’atari in Jordanien unterstützen

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der geflüchteten Menschen in Za'atari sind Frauen und Kinder

Seit 2017 unterstützt das UN Women Nationalkomitee Österreich Projekte von UN Women im Flüchtlingslager Za’atari in Jordanien.
Im Lager leben derzeit etwa 80.000 Menschen, 80 % davon sind Frauen und Kinder. Viele von ihnen haben auf der Flucht Gewalt erlebt und sind traumatisiert. In den sogenannten „OASEN“ ermöglicht UN Women für Frauen und Mädchen Weiterbildungen, bietet ihnen durch das „Cash for Work“ Programm bezahlte Arbeit in kleinen Werkstätten, organisiert Kinderbetreuung, gibt Raum für Treffen untereinander und stellt den Mädchen und Frauen, die vielfach Gewalt erfahren haben, geschützte Räume zur Verfügung.

  • Mit gezielter Beratung und Betreuung soll das Selbstbewusstsein der Frauen wieder gestärkt und sie auf ihrem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft unterstützt werden.
  • Ihre Spende hilft UN Women, diese Programme aufrecht zu erhalten und auszubauen.
  • Schenken Sie Frauen und Mädchen Hoffnung und Aussicht auf ein besseres Leben.
  • Spenden Sie jetzt für die UN Women Programme in Za’atari.

Sehen Sie das Video zum Projekt:

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„Oasen“ heißen diese von UN Women organisierten und finanzierten Areale und wurden speziell für Frauen und Mädchen eingerichtet. Dort können sie ein Jahr lang einer bezahlten Arbeit nachgehen. Sie weben Teppiche, fertigen kleine Mosaike oder nähen Wickelpölster und Babykleidung, die Familien mit Neugeborenen geschenkt bekommen. Frauen unterrichten dabei andere Frauen und Mädchen, die so Lesen, Schreiben und Englisch lernen. Ebenso werden Sie gefördert ihr Wissen am Computer zu vertiefen, um so Fähigkeiten zu erlernen, die ihnen in Zukunft zu einem selbstbestimmten und selbstständigen Leben verhelfen. Während die Frauen und Mädchen die Bildungsprogramme besuchen, handwerkliche Fähigkeiten erlernen und im Rahmen des „Cash for Work“ Programms ein kleines Einkommen erwerben, werden ihre Kinder in der Zwischenzeit betreut. 91% der befragten Teilnehmerinnen am „Cash for Work“ Programm sagen, dass sich dadurch nicht nur die Versorgung der Familie mit Lebensmittel und notwendigen Gütern des Alltags verbessert hat. Auch ihre Stellung in der Familie und der Gemeinschaft habe sich positiv verändert. Häusliche Gewalt ist um 20% gesunken. Im Lager gibt es jetzt auch eine Jobvermittlung für Arbeiten außerhalb des Lagers, z.B. in einer Textilfabrik, wo Frauen das in der Schneiderei im Lager Erlernte anwenden können. Um die wirtschaftliche Situation nachhaltig zu verbessern, bietet UN Women auch Anleitung zur Gründung und Leitung von Geschäften im Lager an.

10 € 

reichen aus, damit eine Solarlampe Licht und Sicherheit spendet.

30 €

finanzieren den Besuch des Kindergartens für 10 Kinder pro Monat.

70 €

sichern den Arbeitsplatz im „Cash for Work“ Programm für eine Frau pro Woche.

In den „Oasen“ erhalten die Frauen auch Beratung und Betreuung, werden über ihre Rechte aufgeklärt und können über ihre Fluchterfahrung, über persönliche Probleme wie familiäre Gewalt oder über ihre Ängste, wie ihr Leben weitergehen soll, sprechen. Viele der Frauen haben auf ihrer Flucht Schreckliches erlebt. Sie haben Unglaubliches hinter sich, haben alles verloren und wissen nicht, wie ihre Zukunft aussehen wird. In einem sind sich alle einig: Sie wollen so rasch wie möglich nach Syrien zurückkehren, die Aussichten dafür sind derzeit allerdings gering.

 

Was die Projekte von UN Women so besonders macht, ist die Art und Weise, wie die geflüchteten Frauen in die Organisation eingebunden werden.
Sie können selbst Verantwortung übernehmen, Initiativen ergreifen sowie Ideen einbringen und diese umsetzen. Ziel ist, den Frauen Halt zu geben, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ihnen dank kleiner Einkommen zu ermöglichen, zusätzliche Lebensmittel und Medikamente zu kaufen.

Photo: UN Women/Christopher Herwig

„Durch die Projekte von UN Women haben wir unseren Wert und unsere Rechte zu schätzen gelernt. Wir wissen, was es heißt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und eigenständige Entscheidungen zu treffen. Diese Freiheit wollen wir uns in Zukunft nicht mehr nehmen lassen“